Fußgängersicherheit

Fußgängerinnen und Fußgänger sind die verletzlichste Gruppe im Straßenverkehr. Ihre Sicherheit darf kein Randthema sein. In unserem aktuellen Positionspapier zur Fußgängersicherheit weisen wir auf die größten Schwachstellen in Frankfurt hin und erarbeiten Lösungen.

Unsere Forderungen:

1. Regeln durchsetzen: Fahrverbot für Fahrräder, E-Bikes, Lastenräder, E-Lastenräder und E-Scooter auf Gehwegen sowie in Fußgängerzonen (für Fahrräder beispielweise zwischen 10.00 und 20.00 Uhr); je nach Lage auch temporäre Einschränkungen in Parks, Grünanlagen und am Mainufer. Kontrollen durch Stadtpolizei und Ordnungsamt – auch abends und am Wochenende.

2. Baustellen sicher managen: Gehwege bei städtischen wie privaten Baustellen dauerhaft begehbar halten. Frühzeitige Abstimmung zwischen Verkehrsbehörde, Bauherren und Fußgängerbeauftragter; Umleitungen barrierefrei, sicher und klar ausgeschildert.

3. Abstellen ordnen: E-Scooter nur auf markierten Flächen zulassen; Abstellkonzeption zügig in allen Stadtteilen umsetzen; digitale Überwachung und konsequente Ahndung von Verstößen.

4. Fußverkehr strukturell stärken: Eigenständige Stabsstelle Fußgängerverkehr mit ausreichendem Personal (nicht nur eine Einzelperson). Fußverkehrsbelange von Beginn an in Mobilitäts- und Stadtplanungsprojekte integrieren; regelmäßige Bürgerbeteiligung, besonders zur Fußverkehrsstrategie.

5. Schutz für besonders Betroffene: Barrierefreie Querungen an Hauptverkehrsstraßen; Gefahrenpunkte vermeiden, vor allem an Schulen, Haltestellen und Senioreneinrichtungen; bessere Baustellenplanung.

Unsere Haltung:

• Fußverkehr ist kein „Randthema“, sondern Grundvoraussetzung für eine funktionierende Stadt. Sicherheit, Barrierefreiheit und klare Wegeführung müssen bei Baustellen, Umleitungen und im Alltag immer zuerst mitgedacht werden.

• Wir stehen für eine Verkehrspolitik ohne Scheuklappen: Radverkehr ja – aber nicht auf Kosten von Fußgängern, Kindern, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Einschränkungen. Unser Anspruch ist pragmatisch und messbar: Gehwege bleiben begehbar, Umleitungen sind verständlich und barrierefrei, Regeln werden kontrolliert und durchgesetzt. Nur so steigt Akzeptanz – und nur so wird der öffentliche Raum wieder verlässlich, sicher und für alle nutzbar.

• Fußgängerinnen und Fußgänger sind die verletzlichste Gruppe im Straßenverkehr – ihr Schutz hat oberste Priorität. Verkehrspolitik in Frankfurt muss für alle funktionieren: Der Fußverkehr muss gleichberechtigt sein. Die bisherige Konzentration auf die Förderung des Radverkehrs ist falsch. Gehwege, Fußgängerzonen und Parks sind Schutzräume, keine Rennstrecken oder Abstellplätze für Räder oder E-Scooter.

Laden Sie sich hier unser Strategiepapier als PDF-Dokument herunter:

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