Pressemitteilung 11.08.2020

Martin Daum: „Wo ein ernsthafter Wille ist, da gibt es meistens auch eine Lösung“

CDU-Fraktion hält eine U-Bahn-Station an der möglichen Oper am Osthafen für denkbar

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Römer, Martin Daum, ist erstaunt über die Phantasielosigkeit von Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD), der in einer Pressemitteilung bestreitet, ein Opernneubau in Osthafennähe sei mit dem ÖPNV vernünftig zu erschließen. „Falls es Stadtrat Oesterling noch nicht mitbekommen hat: Zwischen Europäischer Zentralbank, Unterhafen und Ferdinand-Happ-Straße entstehen schon seit einigen Jahren gemischt genutzte, attraktive Stadtquartiere zum Wohnen und Arbeiten. Die Ansiedlung der EZB und die neue Mainbrücke haben diesen Teil des Ostendes näher an die benachbarten Stadtteile Innenstadt und Sachsenhausen herangeführt. Das Viertel ist ein Hotspot der Frankfurter Stadtentwicklung. Der Verkehrsdezernent hätte längst Vorschläge einbringen können, wie auch das Nahverkehrsangebot dort verbessert werden kann. Überhaupt sollte er lieber guten ÖPNV planen und bauen statt sich in Entlastungsangriffen für seine SPD-Magistratsgenossen zu üben!“

Daum findet es „völlig daneben“, dass Oesterling einen möglichen Bühnen-Standort am Osthafen von vornherein schlecht redet ohne sich die Mühe zu machen, die Möglichkeiten einer zielgenauen Verkehrsanbindung wenigstens zu prüfen. Im Gegensatz zu Stadtrat Oesterling hält der CDU-Verkehrsexperte den Standort Mayfahrthstraße durch die U-Bahnlinie U6, die Straßenbahnlinie 11 und künftig auch die nordmainische S-Bahn für gut angebunden. Daum ist aber auch überzeugt, dass die U-Bahn über den Ostbahnhof verlängert und die Mayfahrtstraße mit einer Station „Städtische Bühnen“ direkt erschlossen werden kann. „Eine Verlängerung der U6 ist möglich und könnte dann perspektivisch über den Osthafen bis nach Fechenheim oder südwärts nach Oberrad führen. Wo ein ernsthafter Wille ist, da gibt es meistens auch eine Lösung. Wer beansprucht, die Stadt für morgen zu planen, muss etwas mehr Phantasie wagen, Herr Oesterling!“, ruft Daum dem Verkehrsdezernenten zu.

© Bild: Groß & Partner/OMA

verkehrspolitischer Sprecher

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