Pressemitteilung 12.02.2026

„Mehr Tempo beim Wohnraum für Einsatzkräfte“

CDU-Fraktion sieht bei Feuerwehrwohnungen konkreten Handlungsbedarf

Die CDU-Fraktion im Römer fordert, bei der Vergabe von städtischem Wohnraum Feuerwehrleute künftig gezielt zu priorisieren. Mitarbeiter der Branddirektion und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren müssten beim Zugang zu bezahlbaren Wohnungen stärker berücksichtigt werden. Der sicherheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Martin-Benedikt Schäfer, erklärt: „Bezahlbarer Wohnraum für Feuerwehrleute ist ein zentraler Baustein für die Sicherheit in unserer Stadt. Sowohl die Branddirektion als auch die Freiwilligen Feuerwehren stehen unter großem Personal- und Nachwuchsdruck. Wer rund um die Uhr für Frankfurt einsatzbereit ist, der muss auch die Möglichkeit haben, hier zu leben.“

Die CDU hat das Thema bereits mehrfach in parlamentarischen Initiativen und im wohnungspolitischen Konzept der Fraktion aufgegriffen. Empfehlungsschreiben der Feuerwehr für Einsatzkräfte hätten bei städtischen und stadtnahen Wohnungsbaugesellschaften bislang nicht zu einer spürbar bevorzugten Vergabe geführt. Grundsätzlich, so Schäfer, seien die aktuelle Initiative von Personaldezernent Bastian Bergerhoff (Grüne) sowie der Koalitionsantrag zur Bereitstellung von Wohnungen für städtische Beschäftigte zu begrüßen. „Wenn die Stadtregierung das Thema jetzt kurz vor der Kommunalwahl aufgreift, ist das reichlich spät“, so Schäfer. Das vereinbarte Kontingent von jährlich bis zu 30 Wohnungen für städtische Mitarbeiter bei der ABG Frankfurt Holding könne nur einen kleinen Beitrag zur Lösung leisten. Auch ein vorgeschlagenes Modellprojekt mit anschließender Evaluation verzögere konkrete Verbesserungen unnötig. „Die Bereitstellung von Wohnungen für Feuerwehrleute ist dringend notwendig. Hier braucht es klare Prioritäten und schnelle Entscheidungen statt langwieriger Prüfverfahren“, so Schäfer.

Bild: iStock/industryview

Aus Sicht der CDU ist eine bessere Wohnraumversorgung für Feuerwehrangehörige nicht nur Personalpolitik, sondern Teil der kommunalen Sicherheitsvorsorge. „Frankfurt muss alles daransetzen, genügend Feuerwehrleute zu gewinnen und zu halten. Wohnraum spielt dabei eine Schlüsselrolle“, betont Schäfer.

Sicherheitspolitischer Sprecher

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