Pressemitteilung 27.11.2025

„Frankfurt braucht ein starkes Stromnetz für die Zukunft!“

CDU-Fraktion sieht großen Handlungsbedarf beim Netzausbau

„Frankfurt steht mitten in einem tiefgreifenden Wandel zur Smart City und muss im wirtschaftlichen Wettbewerb mit anderen Zentren Europas Schritt halten – und diese Entwicklung braucht ein leistungsfähiges Stromnetz“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Yannick Schwander, der zugleich einen aktuellen Antrag der Union vorstellt. Die CDU fordert darin, gemeinsam mit den Energiedienstleistern Mainova und Süwag die Stromversorgung der wachsenden Stadt langfristig zu sichern. Die städtische Strominfrastruktur soll vorausschauend erneuert und ausgebaut werden.

Bild: iStock/SusanneB

Schwander betont, dass Frankfurt bereits heute an Kapazitätsgrenzen stoße: „Viele Unternehmen, Dienstleister und auch private Haushalte fragen nach mehr Strom – und nicht immer kann dieser Bedarf erfüllt werden. Das ist ein Warnsignal.“ Gerade Zukunftsbranchen wie Rechenzentren, Künstliche Intelligenz, digitalisierte Produktionsprozesse oder datenintensive Dienstleistungen seien auf eine verlässliche und jederzeit erweiterbare Stromversorgung angewiesen. „Wenn wir hier nicht Schritt halten, verlieren wir Arbeitsplätze, Innovationskraft und schließlich Lebensqualität“, so der Stadtverordnete. Auch im privaten Bereich wachse der Bedarf stetig. Wärmepumpen, Ladeinfrastruktur für E-Mobilität, moderne Haushaltsgeräte und die Digitalisierung des Alltags erhöhten die Anforderungen an das Netz erheblich. „Eine Smart City kann nur funktionieren, wenn Energie dort verfügbar ist, wo sie gebraucht wird – sicher, stabil und jederzeit abrufbar“, so Schwander. Als wachsende Stadt benötige Frankfurt in Zukunft zusätzliche Energie. Die Wärmeversorgung werde künftig in weiten Teilen der Stadt gerade über Strom laufen müssen und die zunehmende Vernetzung mache einen wachsamen Blick auf die Stromversorgung unabdingbar. Stadtplanung müsse daher mittel- bis langfristig „vom Strom her gedacht werden“ und die Stromversorgung als Grundlage Stadterweiterung festlegen.

Die CDU-Fraktion sieht deshalb dringenden Handlungsbedarf beim Netzausbau in allen Spannungsebenen. Dazu gehören neue Leitungen, modernisierte Umspannwerke und intelligente Steuerungstechnik. „Frankfurt muss in der Energieinfrastruktur den gleichen Anspruch haben wie in der Digitalisierung: modern, robust und zukunftsfähig“, erklärt Schwander. Der Antrag soll sicherstellen, dass die Stadt frühzeitig plant und nicht erst reagiert, wenn Engpässe bereits entstanden sind. Schwander: „Nur wenn wir jetzt investieren, bleibt Frankfurt wirtschaftlich stark, technologisch führend und lebenswert für alle.“

Umweltpolitischer Sprecher

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