Pressemitteilung 20.11.2025

„Sichere Wege für Frankfurts Frauen!“

CDU fordert zum Aktionstag wirksame Maßnahmen für mehr Schutz im öffentlichen Raum

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Mädchen und Frauen weist die CDU-Fraktion im Römer auf die weiterhin angespannte Sicherheitslage für Frauen im öffentlichen Raum hin. Die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Christina Ringer, macht deutlich: „Es geht im Kern um die Frage, wie frei und unbeschwert sich Mädchen und Frauen heutzutage in deutschen Großstädten bewegen können – vor allem abends und nachts. Die Wahrheit ist: Viele Frauen sind abends und nachts gar nicht mehr unterwegs!“

Bild: iStock/nightman1965

Ringer betont, dass zahlreiche Frankfurterinnen den öffentlichen Nahverkehr nach Einbruch der Dunkelheit meiden, Wege nur noch in Begleitung zurücklegen oder ihren Standort kontinuierlich mit Freundinnen teilen. „Es ist alarmierend, dass viele Frauen und Mädchen in Frankfurt nicht unbeschwert den öffentlichen Raum nutzen können. Das zeigt deutlich: Wir haben noch viel zu tun, um Frauen in unserer Stadt wirklich sichere Wege zu ermöglichen.“ Auch verbale Übergriffe, Anmachen und respektlose Kommentare seien für viele Frauen belastender Alltag. „Solche Situationen sind beängstigend und entwürdigend. Sie führen dazu, dass sich Frauen zurückziehen und ihre Bewegungsfreiheit einschränken. Das darf in einer modernen und offenen Stadt wie Frankfurt nicht die Realität sein“, erklärt Ringer. Um die Sicherheit von Frauen spürbar zu erhöhen, fordert die CDU-Fraktion konkrete Maßnahmen: „Wir brauchen bessere Beleuchtung an neuralgischen Wegen und Plätzen, eine stärkere Präsenz von Ordnungskräften und Sicherheitspersonal in ÖPNV und Fußgängerbereichen während der Abendstunden sowie eine breit angelegte Sensibilisierungskampagne gegen Belästigung und verbale Aggressionen“, so Ringer. Die Stadtverordnete verweist für die Zukunft auch auf die Planungspolitik: „Eine stärker auf Sicherheitsaspekte bezogene Stadt- und Verkehrsplanung, die auch feste Beteiligungsformate für Frauen kennt, steckt in Frankfurt leider noch in den Kinderschuhen.“

„Wir müssen dafür sorgen, dass Frauen sich zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher fühlen können – ob im Bus, in der U-Bahn oder auf dem Heimweg zu Fuß. Sicherheit ist keine Frage der Uhrzeit, sondern ein Grundrecht“, so Ringer.

Wirtschaftspolitische Sprecherin

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