Pressemitteilung 14.10.2026
Brand im Lager von „Frankfurt for Ukraine“
Wir stehen solidarisch an der Seite der Hilfsorganisation
Die CDU-Fraktion Frankfurt am Main ist tief betroffen über den Brand im Lager der Initiative „Frankfurt for Ukraine“. Zahlreiche Hilfsgüter, die für Menschen in der Ukraine, insbesondere für die dortigen Rettungskräfte, bestimmt waren, wurden zerstört. Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei von Brandstiftung aus. Die Ermittlungen dauern an.
Dr. Evangelia Georgalis, sicherheitspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, erklärt: „Was in diesem Lager aufbewahrt wurde, waren nicht nur dringend benötigte Hilfsgüter, sondern auch Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine. Die Arbeit von ‚Frankfurt for Ukraine‘ verdient unseren größten Respekt. Den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern gilt unsere volle Solidarität. Sie dürfen mit diesem schweren Rückschlag nicht allein gelassen werden.“
Mehr als 300 Einsatzkräfte waren rund 19 Stunden im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen und Glutnester abzulöschen. „Mein herzlicher Dank gilt der Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk und allen weiteren Einsatzkräften. Sie haben unter schwierigen Bedingungen Außergewöhnliches geleistet. Ihr Einsatz und ihre Professionalität sind unverzichtbar für unsere Stadt“, betont Georgalis. Frankfurts Dezernent für Ordnung, Sicherheit, Feuerwehr und Bevölkerungsschutz, Martin-Benedikt Schäfer, war als Erster vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Auch der Hessische Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck hat seine uneingeschränkte Solidarität mit „Frankfurt for Ukraine“ erklärt. Nun gilt es, die Hintergründe der Tat so schnell wie möglich aufzuklären.
Gleichzeitig müssen die bewährten Hilfsstrukturen zeitnah wiederaufgebaut werden. Die CDU-Fraktion würdigt ausdrücklich die Unterstützung der Feuerwehr, die der Initiative eigene Lagerflächen zur vorübergehenden Nutzung angeboten hat. „Wir werden die Initiative– sowohl im Römer als auch im Stadtteil Dornbusch- nach Kräften dabei unterstützen, damit Hilfen angesichts der bevorstehenden Wintermonate wieder zur Verfügung stehen,“ betont Georgalis, die sich auch im Ortsbeirat für die Vereine und Initiativen vor Ort engagiert. Auch Frankfurts Städtepartnerschaft mit Lwiw (Lemberg) unterstreicht die besondere Verbundenheit mit der Ukraine. „Die humanitäre Hilfe aus Frankfurt ist ein wichtiges Zeichen unserer Mitmenschlichkeit und unseres Zusammenhalts. Daran halten wir fest.“
