Pressemitteilung 24.08.2026
Statement unserer Stadtverordneten Anita Akmadza und Christian Becker zum geplanten Auftritt der Band „Thompson“ in der Frankfurter Jahrhunderthalle:
Für die CDU-Stadtverordneten Christian Becker und Anita Akmadza steht unmissverständlich fest: „Wir stehen entschieden gegen Faschismus, Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Extremismus. Wo konkrete Rechtsverstöße vorliegen, muss der Rechtsstaat konsequent handeln. Zugleich müssen derart schwerwiegende Vorwürfe auf belastbaren Tatsachen beruhen.“
Nach einer vertieften Prüfung wurde auch Rücksprache mit dem Veranstalter gehalten. Dieser teilte der Stadtverordneten Akmadza mit, dass die in der öffentlichen Debatte beanstandeten Lieder aus der Kriegszeit der 1990er-Jahre nicht Bestandteil des Konzertprogramms sein werden. Es solle keinen Raum für Missverständnisse der Einordnung geben. „Auf Grundlage der derzeit vorliegenden Informationen sehe ich deshalb keinen tragfähigen Grund für eine Absage des Konzerts. Sollten etwaige konkrete Rechtsverstöße vorkommen, müssen der Veranstalter und die zuständigen Behörden selbstverständlich – wie bei allen anderen Veranstaltungen auch – konsequent handeln“, so Akmadza.
Akmadza erklärt, es sei richtig, auf die besondere Verantwortung Deutschlands hinzuweisen. „Gleichzeitig darf daraus keine pauschale Gleichsetzung von kroatischer Kultur, Patriotismus oder der Erinnerung an den kroatischen Unabhängigkeitskrieg mit Faschismus entstehen,“ verdeutlicht die langjährige CDU-Sprecherin für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa. „Für viele Menschen mit kroatischen Wurzeln ist Thompson Teil ihrer musikalischen und persönlichen Biografie. Das muss man nicht teilen, aber man sollte es respektieren und zugleich klar zwischen Patriotismus und einer Verherrlichung der Ustaša unterscheiden.“
