Pressemitteilung 23.07.2026
Nach dem Chatbot muss die Smart City kommen
CDU-Fraktion fordert KI konsequent für Bürgerservice, Verkehr und kommunale Infrastruktur einzusetzen
Die CDU-Fraktion begrüßt den Aufbau eines KI-Kompetenzzentrums bei der Stadt Frankfurt. „Der angekündigte KI-Chatbot kann Menschen den Zugang zur Verwaltung erleichtern und Beschäftigte von Routineaufgaben entlasten. Das ist ein richtiger erster Schritt. Jetzt darf Frankfurt aber nicht stehen bleiben“, erklärt die CDU-Stadtverordnete Marie-Therese Schmidt.
„Andere Städte zeigen bereits heute, wie Künstliche Intelligenz den Alltag der Menschen konkret verbessern kann. Frankfurt sollte diese Erfahrungen zügig aufgreifen und in ein Gesamtkonzept für die Smart City einarbeiten.“ So setzt Hamburg KI bereits zur Unterstützung von Verwaltungsprozessen und digitalen Bürgerservices ein. Barcelona nutzt KI für eine intelligente Verkehrssteuerung und zur Optimierung der Luftqualität. In Wien unterstützt die KI die Stadtplanung bei der Simulation neuer Baugebiete. Kopenhagen wiederum verwendet KI, um für weniger Rundfahrten zur CO2-Vermeidung die Füllstände bei Mülleimern zu kontrollieren. „Diese Best-Practice-Beispiele sollten wir nicht nur beobachten, sondern konsequent für Frankfurt nutzbar machen“, so Schmidt. Die Stadtverordnete erinnert daran, dass die CDU-Fraktion bereits konkrete Vorschläge für den Einsatz von KI in Frankfurt gemacht hat. So hat sie beantragt, KI-Systeme für die Erkennung von Notfällen in Schwimmbädern einzusetzen oder die Fahrzeuge der FES mit Kameratechnik auszustatten, um bei Verkehrszeichen Schäden an der Beschilderung automatisiert zu erfassen.
„Ein KI-Kompetenzzentrum darf kein Selbstzweck sein. Es muss Innovation in die gesamte Stadtverwaltung tragen – vom Bürgeramt über den Verkehr bis zur kommunalen Infrastruktur. Frankfurt braucht jetzt eine klare Roadmap mit konkreten Pilotprojekten und einem ambitionierten Zeitplan. Nur so wird aus einem guten Ansatz eine echte Smart City.“
