Pressemitteilung 26.06.2026
Bahnhofsviertel: Jetzt folgt dem Kurswechsel das konsequente Handeln
CDU-Fraktion begrüßt Sofortprogramm von Stadt und Land
Der CDU-Stadtverordnete Martin-Benedikt Schäfer begrüßt die Ergebnisse des heutigen Spitzengesprächs zum Frankfurter Bahnhofsviertel sowie das gemeinsam vom Land Hessen und der Stadt Frankfurt vorgestellte „Sofortprogramm für den Sommer 2026“. „Das heutige Maßnahmenpaket setzt an den richtigen Stellen an. Besonders die geplante dauerhafte Polizeiwache im Bahnhofsviertel, die schnelle Verbesserung der Baustellensituation und die weitere Förderung der Suchtprävention durch das Land Hessen mit über einer Million Euro sind wichtige Signale. Jetzt geht es darum, die vereinbarten Maßnahmen entschlossen umzusetzen. Das Sofortprogramm zeigt, dass Stadt und Land gemeinsam Verantwortung übernehmen und kurzfristig handeln.“
Das Bahnhofsviertel befinde sich seit langer Zeit in einer schwierigen Lage, so Schäfer. „Offener Drogenkonsum, organisierter Drogenhandel, Verwahrlosung und ein dramatisch wachsendes Unsicherheitsgefühl belasten Anwohner, Gewerbetreibende, Beschäftigte und Besucher gleichermaßen. Gleichzeitig brauchen suchtkranke Menschen wirksame Hilfe. Beides muss zusammen gedacht werden.“ Ein wichtiger, erfolgreicher Schritt für eine Verbesserung ist NN zufolge auch der 7-Punkte-Plan der Hessischen Landesregierung.
Die Frankfurter CDU-Fraktion habe sich seit Jahren für einen Kurswechsel eingesetzt. Mit dem Koalitionsvertrag 2026–2031 seien dafür nun verbindliche Vereinbarungen getroffen worden. Ziel sei es, die Situation im Bahnhofsviertel spürbar zu verbessern, die Belastungen des öffentlichen Raums zu reduzieren und die objektive wie subjektive Sicherheit zu erhöhen. „Dazu gehören die konsequente Bekämpfung der organisierten Drogenkriminalität, eine stärkere Ausstiegsorientierung der Suchthilfe sowie die Weiterentwicklung des Frankfurter Weges aus Prävention, Repression, Beratung und Überlebenshilfe“, so Schäfer.
Der Stadtverordnete rechnet durch das Maßnahmenbündel des Sofortprogramms mit weiteren, kurzfristig sichtbaren Verbesserungen, zu denen unter anderen die noch stärkere Bekämpfung der Dealerstrukturen, gemeinsame Kontrollen gegen organisierte Kriminalität, der zeitnahe Start der Crack-Substitutionsstudie sowie ein Ausbau der Housing-First-Ansätze zur Verringerung von Wohnungslosigkeit im Bahnhofsviertel gehören. „Die Probleme des Bahnhofsviertels werden nicht über Nacht verschwinden. Aber erstmals seit vielen Jahren ziehen Stadt und Land verbindlich an einem Strang. Entscheidend ist jetzt, dass dieser Kurs konsequent durchgehalten wird – denn die Menschen im Bahnhofsviertel haben Anspruch auf einen Staat, der hilft, schützt und seine Regeln auch durchsetzt“, so Schäfer.
