Pressemitteilung 24.11.2025

„Jugend braucht weniger Gremien, mehr Wirkung!“

CDU-Fraktion setzt beim Jugendparlament auf echte Beteiligung und verständliche Verfahren

Zu der aktuellen Beratung des Konzepts für ein Kinder- und Jugendparlament in der Stadtverordnetenversammlung erklärt die jugend- und sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Sabine Fischer: „Die Beteiligung junger Menschen ist für eine lebendige Demokratie unverzichtbar. Ein Kinder- und Jugendparlament wird hierfür einen wichtigen Beitrag leisten – wenn seine Strukturen klar, handhabbar und realistisch ausgestaltet sind.“ Die CDU-Fraktion setzt dabei auf eine schlanke, wirkungsvolle Struktur mit acht statt der von der Rest-Koalition aus Grünen, SPD und Volt vorgesehenen 15 Jugendräte. „Acht regionale Jugendräte gewährleisten sowohl eine gute Abbildung der Stadtteile als auch eine effiziente Arbeitsfähigkeit und eine verlässliche pädagogische Begleitung“, so die Stadtverordnete.

Fischer hält es für kontraproduktiv, dem Kinder- und Jugendparlament ein formales Antrags- und Anfragerecht zu geben. „Solche Initiativrechte sind an umfangreiche Verfahrens- und Prüfprozesse gebunden, die selbst erfahrene Mandatsträger strapazieren. Junge Menschen sollen sich auf Inhalte, Austausch und das Einbringen ihrer Perspektiven konzentrieren können – nicht auf komplexe Formalismen. Damit ihre Anliegen dennoch verbindlich gehört werden, wollen wir das Anhörungsrecht in Ausschüssen, im Plenum und in den Ortsbeiräten stärken. Das schafft echte Beteiligung ohne Überforderung.“ Eine Auswertung nach zwei Jahren soll zeigen, welche Elemente sich bewähren und wo Anpassungen sinnvoll sind. „Ziel der CDU ist ein dauerhaft tragfähiges Modell, das Kinder und Jugendliche motiviert, politische Prozesse kennenzulernen und verantwortungsvoll mitzugestalten“, erläutert Fischer.

Die CDU-Fraktion wird ihren Änderungsantrag mit diesen Maßgaben in die Beratungen des Antrags NR 1426 im Ausschuss für Soziales und Gesundheit am 27. November einbringen. „Wir wollen ein Kinder- und Jugendparlament, das wirksam ist, junge Menschen stärkt und Frankfurt demokratisch weiterbringt“, so Fischer.

Sozialpolitische Sprecherin

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