Statement 11.03.2026

Zur heutigen Ankündigung, dass die Europäische Schule Frankfurt (ESF) zukünftig auf dem Areal der Deutschen Bundesbank angesiedelt werden soll, erklärt unser Vorsitzender Dr. Nils Kößler:

Stadtverordneter und Fraktionsvorsitzender CDU-Fraktion Frankfurt Dr. Nils Koessler
Fraktionsvorsitzender Dr. Nils Kößler

„Endlich gibt es eine vielversprechende Lösung für den Standort der Europäischen Schule Frankfurt. Es hat Jahre und damit viel zu lange gedauert, was auch einen Rufschaden für die Europastadt Frankfurt brachte. Zur Wahrheit gehört ebenso, dass die jetzige Lösung für die Stadt quasi ‚vom Himmel gefallen‘ ist, dank der Bundesbank. Sonst hätte die Stadtregierung aus Grünen, SPD, FDP und Volt weiterhin – wie schon fünf Jahre lang – mit leeren Händen dagestanden. Damit wurden wir alle Zeugen einer ‚Gelegenheits-‘, ja sogar ‚Verlegenheitspolitik‘ der Frankfurter Koalition, geprägt von Rat- und Hilflosigkeit. Wir als CDU haben deshalb zuletzt den Länderweg als Alternative vorgeschlagen, der aus unserer Sicht die deutlich einfachere und vermutlich günstigere Lösung gewesen wäre.

Jetzt eröffnen sich neue Chancen für Frankfurt, wenn die ESF auf das weiträumige Bundesbank-Areal zieht. Positiv ist, dass nach aktuellem Stand auf Teilen des Grundstücks auch Wohnungsbau in begrenztem Umfang möglich wird. Gerade in Frankfurt ist es wichtig, jede Möglichkeit für zusätzlichen Wohnraum zu nutzen und bei großen Entwicklungsflächen immer den Wohnungsbau mitzudenken.

Was die Verkehrsanbindung betrifft, wird der neue Standort der ESF mit der geplanten U-Bahn-Station irgendwann hervorragend erreichbar sein, mutmaßlich aber erst in zehn Jahren. Verkehrsdezernent Wolfgang Siefert (Grüne) steht nun in der Pflicht, dieses für Frankfurt so wichtige ÖPNV-Projekt engagierter als bisher voranzutreiben. Außerdem müssen alle weiteren Schritte mit deutlich mehr Transparenz als bis jetzt ablaufen.“

Folgen Sie uns auf Social Media