Pressemitteilung 28.04.2026
„Mit einer ‚Fast Lane‘ Fachkräfte schneller nach Frankfurt holen“
CDU begrüßt neue Zentralstelle des Landes für qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland
Die CDU-Stadtverordnete Anita Akmadža begrüßt die von der Hessischen Landesregierung geplante „Fast Lane“ beim Regierungspräsidium Darmstadt als wichtigen Schritt zur Beschleunigung der Fachkräftezuwanderung. „Die Bündelung und Priorisierung von Verfahren ist genau der richtige Schritt, zu dem wir die Landesregierung nur beglückwünschen können. Die kommunal zuständigen Behörden wie das Frankfurt Immigration Office sind weiterhin überlastet. Fachkräfte müssen häufig zu lange auf Termine warten und entscheiden sich am Ende gegen Frankfurt. Die neue Zentralstelle wird den Fachkräftezuzug deutlich erleichtern und insbesondere dem Frankfurter Arbeitsmarkt zugutekommen.“
Kern der Neustrukturierung ist die Einrichtung einer Zentralen Stelle für Fachkräfteeinwanderung Hessen (ZFEH) beim Regierungspräsidium Darmstadt, die im Herbst an den Start gehen soll. Sie schafft einen zentralen Ansprechpartner für Unternehmen und bündelt die Verfahren effizienter. Für Akmadžas Fraktionskollegin Christina Ringer ist klar: „Unsere Unternehmen sind dringend auf qualifizierte Zuwanderung angewiesen: Vom Straßenbahnfahrer über den Sanitärtechniker bis zum IT-Spezialisten und Fondsmanager – für sie und die Unternehmen, die sie einstellen wollen, zählen Tempo und eine möglichst unbürokratische Antragsbearbeitung. Die Situation in Frankfurt zeigt seit Langem, dass wir effizientere Strukturen brauchen. Die jetzige Lösung kann spürbar zur Entlastung beitragen.“
Die Union hatte bereits zuvor eine bessere Organisation und schnellere Verfahren gefordert. „Wir brauchen klare Zuständigkeiten, digitale Prozesse und eine echte Willkommenskultur in den Behörden. Die zentrale Steuerung, die jetzt das Land übernimmt, wird ein echter Vorteil für die Praxis sein. So können offene Stellen in der Frankfurter Wirtschaft zügig besetzt werden“, betont Ringer.
Für Akmadža ist entscheidend, dass die neue Struktur konsequent umgesetzt wird: „Die Fast Lane ist ein wichtiger Anfang – aber sie muss durch städtische Maßnahmen flankiert werden und messbar zu schnelleren Verfahren führen. Nur so bleibt Frankfurt als Wirtschafts- und Messestandort international wettbewerbsfähig.“ Ihr Fazit: „Für unsere Unternehmen ist es zentral, dass qualifizierte Fachkräfte schnell und unbürokratisch nach Frankfurt kommen können. Jeder gewonnene Monat stärkt unseren Standort.“
