Pressemitteilung 10.03.2026
Wohngeld statt Linken-Deal: Nur die CDU schützt die arbeitende Mitte
Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen nicht von ABG-Wohnungen ausschließen
Die CDU-Fraktion will ein kommunales Frankfurter Wohngeld für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen einführen. Hintergrund sind auch die wohnungspolitischen Entscheidungen von Grünen, SPD, Volt und Linken zum Frankfurter Haushalt 2026, die nach Auffassung der CDU den Zugang zu städtischem Wohnraum zunehmend einseitig ausrichten, erklärt die wohnungspolitische Sprecherin Susanne Serke. „Der Haushaltsdeal mit der Linken führt dazu, dass das Angebot an bezahlbaren Wohnungen für Haushalte ohne Wohnberechtigungsschein weiter schrumpft“, so Serke.
Bei der ABG Frankfurt Holding GmbH sind derzeit rund 50.000 Wohnungssuchende registriert. Gerade Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen, die knapp über den Fördergrenzen liegen, geraten damit immer stärker unter Druck. „Dabei ist es der Auftrag der städtischen ABG, Wohnungen für breite Teile der Frankfurter Bevölkerung bereitzustellen. Wenn künftig freiwerdende Wohnungen der Gesellschaft generell als Sozialwohnungen belegt werden, gerät dieser Grundsatz zunehmend aus dem Gleichgewicht“, erklärt Serke. „Wer arbeitet, aber keinen Anspruch auf eine Sozialwohnung hat, steht ohne städtische Unterstützung da und muss die steigenden Mieten allein tragen. Diese Gruppe wird von der linken Mehrheit schlicht übersehen“, kritisiert Serke.
Die CDU-Fraktion setzt deshalb bewusst einen anderen Schwerpunkt und fordert ein kommunales Frankfurter Wohngeld. Es soll gezielt Haushalte unterstützen, deren Einkommen oberhalb der klassischen Fördergrenzen liegt und die gleichzeitig stark von den hohen Mieten in Frankfurt belastet sind. „Hilfe für Bedürftige ist richtig und notwendig. Gleichzeitig darf Sozialpolitik nicht dazu führen, dass andere Teile der Stadtgesellschaft systematisch ausgeschlossen werden“, sagt Serke. Eine gesunde Stadt brauche Wohnraumangebote für alle Einkommensgruppen. Das Frankfurter Wohngeld werde genau hier ansetzen und als Ergänzung zu bestehenden Programmen wirken. „Unser Ziel ist eine ausgewogene Wohnungspolitik, die gleichzeitig auch die arbeitende Mitte im Blick behält“, so Serke.
