Pressemitteilung 07.05.2026
„Frankfurt ist auf dem Weg zur BUGA 2045“
CDU-Fraktion sieht Chance für nachhaltige Stadtentwicklung und neue Wahrzeichen
Die verbindliche Zusage der Bundesgartenschaugesellschaft für das Jahr 2045 ist aus Sicht des CDU-Stadtverordneten Yannick Schwander ein großer Erfolg für Frankfurt: „Das ist eine hervorragende Nachricht für unsere Stadt und bestätigt unseren frühzeitigen Vorstoß aus dem Herbst 2025.“ Die CDU hatte als erste Fraktion eine Bewerbung angeregt und damit die Debatte maßgeblich angestoßen. „Jetzt gilt es, diesen Rückenwind zu nutzen und die nächsten Schritte entschlossen anzugehen“, so Schwander. Der Umweltpolitiker unterstützt ausdrücklich die geplante Ausschreibung einer Machbarkeitsstudie durch den Magistrat: „Wir brauchen eine fundierte Grundlage, um die Chancen der BUGA 2045 optimal zu nutzen und Frankfurt nachhaltig weiterzuentwickeln.“
Für die CDU ist dabei klar: Die BUGA soll als innovatives Gesamtwerk gedacht werden, das Begrünung, Kühlung und klimaangepasste Stadtentwicklung in den Mittelpunkt stellt. „Wir sehen die Chance, mit der BUGA einen zusätzlichen Markenkern für Frankfurt zu entwickeln – mit zukunftsweisenden Ideen für mehr Grün in der Stadt und spürbarer Abkühlung in Zeiten einer immer wärmer werdenden Stadt“, betont Schwander. Denkbar sei ein Netzwerk aus Projekten im gesamten Stadtgebiet – von modernen Schattenspendern und erlebbarem Grün über innovative Fassadenbegrünung bis hin zu neuen Bewässerungstechniken. Auch größere Vorhaben wie die Einhausung der A661 oder die neuen Quartiere im Nordwesten könnten als Teil dieses Netzwerks integriert und im Sinne klimaangepasster Stadtentwicklung präsentiert werden. „So entsteht ein sichtbarer Mehrwert für die gesamte Stadt.“ Ergänzt werden soll dieses Netzwerk durch einen zentralen Ort mit hoher Strahlkraft. „Eine BUGA braucht auch eine prägende Landmarke – einen identitätsstiftenden Anziehungspunkt, der das Gesamtkonzept bündelt und erlebbar macht“, so Schwander. Ein solcher „Place to be“ könne das Thema Wasser in den Mittelpunkt stellen – als Element der Kühlung und als anschauliches Beispiel für den Kreislauf von Wasser, Boden und Pflanzenwachstum. „Gerade in einer stark verdichteten Großstadt ist es wichtig, diese Zusammenhänge sichtbar und erlebbar zu machen.“
„Eine BUGA muss über das Veranstaltungsjahr hinauswirken – das ist ihr Erfolgsmaßstab“, so Schwander. Ziel müsse es sein, Frankfurt nachhaltig zu stärken – mit innovativen Grünkonzepten, klugen städtebaulichen Impulsen und einem klaren Zukunftsbild. „Die BUGA 2045 bietet die große Chance, Frankfurt als Vorreiter für klimaangepasste Stadtentwicklung zu positionieren – vernetzt, innovativ und mit Strahlkraft weit über die Stadt hinaus.“
