Pressemitteilung 23.02.2026

„U-Bahn zur Sachsenhäuser Warte und nach Bergen auf Platz 1 setzen“

CDU-Fraktion drängt auf schnellen Netzausbau

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Nils Kößler fordert, die Verlängerungen der U-Bahn zur Sachsenhäuser Warte sowie über Seckbach nach Bergen im neuen Gesamtverkehrsplan Schiene (GVP 2035+) mit höchster Priorität zu behandeln. „Beide Projekte hätten für die Fahrgäste einen großen Nutzen und sind seit Jahren Gegenstand politischer Diskussionen.“ Kößler kritisiert Verkehrsdezernent Wolfgang Siefert (Grüne), der bei U-Bahn-Projekten merklich auf die Bremse tritt. „U-Bahnen und Straßenbahnen haben für die Frankfurter Grünen nicht den Stellenwert, den das Fahrrad hat – das ist leider Fakt.“

Die U-Bahn ist das Rückgrat des Frankfurter ÖPNV. Sie verbindet Stadtteile schnell, zuverlässig und umsteigefrei mit der Innenstadt. „Das entlastet Straßen und leistet einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz. Ein leistungsfähiges U-Bahn-Netz schafft echte Alternativen zum Auto und erhöht die Lebensqualität in allen Quartieren“, so Kößler. Für den Frankfurter Süden geht es um die Verlängerung der A-Strecke über die heutige Endstation Südbahnhof hinaus in Richtung Sachsenhäuser Warte. Damit würde ein wachsender Stadtbereich leistungsfähig und direkt an das U-Bahn-Netz angebunden. Zusätzlich könnte an der Endhaltestelle im Bereich Darmstädter Landstraße / Babenhäuser Landstraße ein Park-and-Ride-Parkhaus errichtet werden.

Im Osten betrifft die Forderung die Weiterführung der U4 über die Seckbacher Landstraße hinaus in Richtung Bergen. Auch hier würde eine direkte Schienenanbindung die bestehenden Busverkehre spürbar entlasten, die Fahrtzeit deutlich reduzieren und die Attraktivität des ÖPNV erheblich steigern. „Frankfurt wächst – unser U-Bahn-Netz muss mitwachsen“, erklärt Kößler. „Wer die Verkehrswende ernst meint, muss leistungsfähige, unterirdische Schienenverbindungen priorisieren. Die Verlängerungen nach Sachsenhausen und Bergen gehören deshalb ganz oben auf die Agenda des Magistrats.“ Die CDU setze sich im Römer dafür ein, dass beide Projekte mit klaren Planungsaufträgen, Zeitachsen und dem notwendigen Geld versehen werden. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die Weichen für die Mobilität der nächsten Jahrzehnte zu stellen“, so Kößler.

Bild: ©iStock/Michael Derrer Fuchs

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