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Bahnhof, Gallus, Gutleut, Innenstadt, Altstadt, Europaviertel, Westhafen

Die Innenstadt ist der zentrale Stadtteil von Frankfurt am Main. Das Bankenviertel ist mit seinen Wolkenkratzern das Wahrzeichen der „Bankenstadt“. Einen grünen Kontrast zu den Bankentürmen bilden dagegen die Wallanlagen – eine ringförmige Grünanlage, die auf dem Gelände der geschleiften Stadtbefestigung entstand. In der Innenstadt befindet sich auch die Zeil, eine der größten und umsatzstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands. Zu den vielen bekannten Bauwerken des Stadtteils gehören auch die Alte Oper, der Eschenheimer Turm, die Deutsche Börse, der Justizpalast oder der Main Tower.

Die Altstadt besteht aus dem mittelalterlichen Stadtkern, der mit der Staufenmauer befestigt war. Er wird von der Innenstadt umgeben, der im 14. Jahrhundert entstandenen Neustadt innerhalb der Wallanlagen. Die historische Frankfurter Altstadt galt bis zur weitgehenden Vernichtung im Zweiten Weltkrieg mit ihren rund 1.250 größtenteils aus dem Mittelalter stammenden Fachwerkhäusern als eine der größten Fachwerkstädte Deutschlands. Unter dem Namen “Dom-Römer-Projekt” entstand von 2012 bis 2018 zwischen dem Kaiserdom und dem Römer auf 7.000 Quadratmetern ein neues Altstadtviertel, das nach altem Vorbild wieder rekonstruiert wurde.

Das Bahnhofsviertel mit dem Frankfurter Hauptbahnhof – dem größten deutschen Eisenbahnknoten – ist mit knapp 0,5 Quadratkilometern nach der Altstadt der zweitkleinste Stadtteil von Frankfurt am Main. In der Zeit der Besatzung durch die amerikanischen Streitkräfte nach dem Zweiten Weltkrieg, entwickelte sich ein aktives Nachtleben rund um das Frankfurter Rotlichtviertel. Heute bemüht sich die Stadt um ein verträgliches Miteinander von Drogenhilfeeinrichtungen, Gewerbe und Wohnen rund um den Hauptbahnhof.

Der Frankfurter Hauptbahnhof gehört ebenso zum Gallus wie eines der größten Baugebiete der Stadt – das Europaviertel. Das Gallus ist seit der Errichtung des Hauptbahnhofs ein von Industrie- und Handwerksbetrieben geprägter Stadtteil. Die ältesten Betriebe sind die Adlerwerke in der Kleyerstraße und die Eisengießerei Mayfarth & Co. Historisch ist das Gallus das frühere Galgenfeld westlich der mittelalterlichen Stadtgrenze Frankfurts. Der Name leitet sich von der Galluswarte (eigentlich Galgenwarte) ab, einem der vier mittelalterlichen Warttürme der Stadt. Mit dem Heiligen St. Gallus hat der Name des Stadtviertels ursprünglich nichts zu tun, doch wurde der Name gegen Ende des 18. Jahrhunderts umgewandelt, um der Gegend den zweifelhaften Ruf zu nehmen.

Das Gutleutviertel am Nordufer des Mains ist geprägt vom Wohnen und Arbeiten am Fluss. Neues Wahrzeichen und architektonisches Highlight ist der 2004 fertiggestellte Westhafen Tower, dessen Fassade an die Struktur eines Apfelweinglases erinnert. Seinen Namen hat das Gutleutviertel vom mittelalterlichen Gutleuthof, einem außerhalb der Stadtmauern gelegenen Spital für Leprakranke, das im Jahre 1286 erstmals erwähnt wird.

Quelle: Wikipedia / Stadt-Frankfurt.de

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Thomas Kirchner

Verbindungsstadtverordneter