Sport

Unsere Erfolge - Was haben wir seit 2016 erreicht?

Städtische Sportanlagen

Jede städtische Sportanlage hat bereits einen Kunstrasenplatz oder soll spätestens 2021 einen erhalten. Mit einem Sonderprogramm wurden und werden seit 2017 27 Kunstrasenplätze zusätzlich gebaut. Der Sportpark Preungesheim wurde eröffnet und eine zweite Sportanlage auf dem Riedberg – östlich der Altenhöferallee – wird geplant. Fortgeführt wurden auch der Erhalt und die Modernisierung von bestehenden Spielfeldern und Umkleide- und Funktionsgebäuden, etwa auf den Sportanlagen im Stadtpark Höchst und an der Hahnstraße. Die städtischen Sportanlagen wurden hinsichtlich der Energieeffizienz untersucht und es wurde in Energieeinsparmaßnahmen investiert.

Die bestehenden Sportanlagen müssen vor Bebauung geschützt werden. Die bestehenden Sportanlagen sind keine Verfügungsmasse für Wohnbauland oder andere Infrastrukturmaßnahmen.

Schwimmbäder

Andere Städte schließen Schwimmbäder, in Frankfurter werden die 13 städtischen Schwimmbäder nicht nur erhalten, sondern auch modernisiert. Der Schwimmbadeintritt für Kinder bis 14 Jahre ist kostenfrei und das Angebot an Schwimmkursen wird ausgeweitet. Vereine und Schule brauchen zusätzliche Wasserflächen, die mit dem Bäderkonzept 2025 geschaffen werden sollen. Das Panoramabad Bornheim (als Familienbad Bornheim an der Eissporthalle) und das Rebstockbad werden abgerissen und neu gebaut. Ein Schwimmsportzentrum für Vereins- und Schulsport wird gemeinsam mit der Goethe-Universität geplant. Die Schulschwimmbäder werden erhalten und modernisiert, der Betrieb wird von den Bäder Betrieben übernommen. Dadurch können auch die Vereine die Schulschwimmbäder außerhalb des Schulbetriebs nutzen.

Förderung der Sportvereine

Die Sportvereine sind die Garanten der vielfältigen Sportangebote in der Stadt. Sie erbringen meist ehrenamtlich eine Leistung, die die öffentliche Hand nie ebenso zielgerichtet und effizient leisten könnte. Das gilt ausdrücklich auch für den Bau und die Unterhaltung von vereinseigenen Sportanlagen. Die Sportvereine müssen daher umfassend unterstützt und gefördert werden. Der Zuschuss für Investitionen in vereinseigene Sportanlagen wurde erhöht, für Tennisanlagen wurden separate Mittel bereitgestellt. Die Aufwandsentschädigung für Vereine, die städtische Sportanlagen betreuen, wurde erhöht und diese Vereine können andere städtische Sportstätten, z. B. Sporthallen, kostenfrei nutzen. Die Öffnung von Schulsporthallen in den Schulferien für Vereine wird untersucht.

Der vereinsgebundene Sport ist die wichtigste Säule des Sports, weil hier Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und soziale Integration stattfinden. Einen Schwerpunkt der Sportförderung soll bei den vereinseigenen Sportanlagen liegen. Besitzende Vereine übernehmen eine besondere Verantwortung und ein besonderes Risiko. Die Vereine sind beim Bau von Sportanlagen, Sporthallen und Funktionsgebäuden durch die Nutzung der fachlichen und finanziellen Kompetenz ihrer Mitglieder viel kostengünstiger als die Stadt. Die maximale Förderhöhe für den Neu- und Umbauten von Vereins-Sportanlagen wurde von 40 auf 50 % erhöht. Für Vereinsanlagen gibt es Fördermittel für Investitionen in Energieeinsparung und erneuerbare Energien. Bei der Betreuung von städtischen Sportanlagen wurden die Vereine bessergestellt.

Profisport und Großveranstaltungen

Die Frankfurter Eintracht ist ein national und international bekannter Sympathieträger für Frankfurt. Um dem Verein gute Entwicklungsmöglichkeiten zu geben, wurde das Waldstadion an die Eintracht vermietet und ein Gelände für den Profi-Campus verpachtet.

Frankfurt braucht eine Multifunktionsarena, um den Frankfurter Basketball-, Eishockey- und Volleyball-Profivereinen eine zeitgemäße und zukunftsfähige Spielstätte bieten zu können. Interessierte Bauherren und Betreiber müssen dabei Unterstützung erfahren.

Sport-Großveranstaltungen wie Ironman, Marathon und das Radrennen am 1 Mail sind Publikumsmagneten mit guter Unterhaltung, regen zum Sporttreiben an und machen Frankfurt international bekannt. Es ist richtig, sie in Frankfurt zu halten und zu unterstützen.

236.000 Mitglieder in ca. 420 kleinen und großen Sportvereinen

55 städtische Sportanlagen

43 Kunstrasenplätze

13 städtische Schwimmbäder

Besucher 2019: 2,52 Mio.

Zuschussbedarf: 31 Mio. €; Vorschau 2021: 41 Mio. €

städtische Sporthallen (ohne Schulsporthallen):

3 Großsporthallen

4 kleinere Hallen (Fabriksporthalle in Fechenheim wird inzwischen vom Sportkreis betrieben)